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Liveprotokoll Regensburg Tag 2

  • Wir lernen ein neues Wort: „einskypen“ wie in „Willst du dich mit einskypen?“ = möchtest du an unserer Unterhaltung im Skpe teilnehmen (Antrag an Duden is raus)

TOP 1 Forderungskatalog (immernoch)

Akkreditierung

* LAK-Forderung: Die zügige Akkreditierung aller Studiengänge muss das erklärte Ziel der Staatsregierung sein und sowohl finanziell als auch personell gewährleistet werden. Nur eine Akkreditierung gewährleistet eine dauerhafte Qualität der Studiengänge.

  • Diskussion, ob wir darauf eingehen sollten, wie und vom wem akkreditiert wird
  • Vertretung von Gewerkschaften und Unternehmen: wollen wir diesen Einfluss?
  • Akkreditierungsrat: Zusammensetzung passt → ist das gesetzlich festgelegt? ja
    • Im Akkreditierungsrat sitzen je vier Vertreter der Hochschulen und der Kultus-, bzw. Wissenschaftsministerien der Länder. Hinzu kommen je zwei Vertreter von Unternehmen, Gewerkschaften und Studierenden. Außerdem sitzen zwei Vertreter von ausländischen Hochschulen und ein Vertreter der für das Dienst- und Tarifrecht zuständigen Landesministerien im Rat. Dazu kommt ein Vertreter der Agenturen mit beratender Stimme.
    • Angemessene Beschränkung des Einflusses des privatwirtschaftlichen Sektors
  • Studenten sollen in jedem Fall am Akkreditierungsprozess teilnehmen (bayernweiter Pool) in Gutachtergruppen (und sonst auch überall)
  • mindestens 51% universitär

Formulierungsvorschlag: Wir fordern eine Akkreditierung aller Bachelor- und Masterstudiengänge ohne finanzielle Belastung der Hochschulen. Die Akkreditierung ist von unabhängigen, staatlichen Gremien zeitnah durchzuführen. Diese sind auf allen Ebenen (Akkreditierungsrat, -kommissionen und Gutachtergruppen) mehrheitlich durch Angehörige der Hochschulen zu besetzen, dabei soll die Beteiligung von Studierenden verpflichtend festgeschrieben werden.

  • Punkt 3e des Erlanger FK's (Fächervielfalt & selbst bestimmtes Lernen) eventuell aufnehmen (noch nichts im BFK) - verschoben auf das nächste Treffen

Bildungsfinanzierung

Wir fordern die Ausfinanzierung der Hochschulen aus staatlichen Mitteln. Studierende sind dabei nicht zu belasten. Ausfinanzierung beinhaltet unter anderem eine Aufstockung der Dozierenden-, Professorinnen- und Professorenstellen zur Erreichung eines deutlich verbesserten Betreuungsverhältnisses. Ebenso sind Mehrausgaben für Lehrmittel, Räume, Finanzierung der Forschung und eine angemessene Sonderfinanzierung zur Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs zu gewährleisten. Die Finanzierung hat sich am Bedarf der jeweiligen Fächer zu orientieren. Die Fächervielfalt ist zu erhalten.

* Im gesamten bayerischen FK fehlte die Klausel, dass die Fächervielfalt erhalten werden sollen

Arbeitsverhältnisse an Hochschulen

Wir fordern, dass der Staat die Rahmenbedingungen für die Zahlung angemessener / gehobener Löhne und Gehälter und die Einführung unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse für alle an den Hochschulen Beschäftigten schafft. Studentische Hilfskräfte sollen in den Tarifvertrag aufgenommen werden.

  • Umfrage der GEW Hochschulgruppe in Regensburg berücksichtigen: http://www.hiwue.de
  • Tarifvertrag für Studierende: könnte auch Ausschreibungspflicht beinhalten
  • Diskussion: Beschäftigungverhältnisse ausdifferenziert nennen?
  • höhere Gehälter für Lehrende, weil Lehrverhältnisse verbessernde Maßnahme, Anreiz für Dozenten an die Universitäten zu gehen (?)

Bachelor / Master

Wir fordern die Abschaffung der Fristen zur Prüfungsanmeldung, da diese die maximale Studiendauer begrenzen. Wir fordern den Rechtsanspruch für jede Bachelorabsolventin und jeden Bachelorabsolventen, ein Masterstudium aufnehmen zu können. Hierzu ist ein massiver Ausbau der Kapazitäten für Masterstudiengänge durchzuführen.

Wir fordern eine Akkreditierung aller Bachelor- und Masterstudiengänge ohne finanzielle Belastung der Hochschulen. Die Akkreditierung ist von unabhängigen, staatlichen Gremien zeitnah durchzuführen. Diese sind auf allen Ebenen (Akkreditierungsrat, -kommissionen und Gutachtergruppen) mehrheitlich durch Angehörige der Hochschulen zu besetzen, dabei soll die Beteiligung von Studierenden verpflichtend festgeschrieben werden.

Für Fachhochschulen fordern wir eine Änderung der Rahmenprüfungsordnung, welche es den Studierenden ermöglicht eine Prüfung innerhalb der dritten Woche nach Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse zu wiederholen. Dieser Wiederholungstermin ist nicht als Pflichttermin anzusetzen. Der letzte Absatz muss noch diskutiert und überarbeitet werden - bitte um Diskussion

Eventuell soll hier noch ein Absatz zu „Wahlpflichtfächer und Anwesenheitspflicht“ stehen - Diskussion auf nächstes Treffen verschoben

So, Schluss, Ende für dieses Mal.

Nächstes Treffen von 19.-21.03.2010 in Erlangen!